Sonntag, 22. Mai 2016

Und es dröhnen

die Motoren...

hurra, es ist wieder Sommer, sind wir nach den heftigen Kälteeinbrüchen zu den Eisheiligen geneigt zu sagen.
Man sitzt auf der Terrasse und versucht sich zu unterhalten...


Dabei bleibt es meist bei einem Versuch.

Gestern z.B.: ein typischer Samstagnachmittag: kaum ist der eine übelst dröhnende Motormäher endlich nach schier endlos erscheinender Zeit wieder mal aus, kommt der Nachbar mit seinem - so ganz nach dem Motto: "ich auch will...!!!"
Umso erstaunlicher ist das in Anbetracht der Rasenflächen die seltenst die 30 qm Marke übersteigen, meist handelt es sich bei den zu mähenden Rasenflächen um nur 6 bis 15 qm!

Gut, und heute ist wieder Mottorradwetter. Und das heißt eben: Gashahn auf!
Denn, ich bin der Größte, da der lauteste!

Ich habe mich schweren Herzens jetzt nach drinnen begeben. Wir können einfach nicht vernünftig miteinander sprechen draußen.
Und, wir wohnen hier nicht an einer Hauptverkehrsstraße und auch nicht an einer Haupttouristikroute.

Ich glaube die meisten Menschen haben einfach nicht erkannt dass in der Ruhe die wirkliche Kraft und Erholung liegt...

Sonntag, 1. Mai 2016

der Tag der Arbeit - Nachschlag

auf dem Punkt gebracht

wollen wir die letzten vier Tage nicht unterschlagen - denn heute am 1.Mai, am Tag der Arbeit, ziehen wir kurz Bilanz der letzten drei Jahre seit unserer kleinen Maifeier zur Million:

142.253 km waren es in den letzten drei Jahren welche "unter die Räder kamen". (das ist, nebenbei bemerkt, mit viel Eigenlob gesprochen, eine nicht so wirklich schlechte Leistung)

Dafür gebührt mein Dank auch mal den Firmen, welche dafür sorgen, dass erstens ich weitgehend sorgenfrei, rein radmaterialtechnisch gesehen, radeln kann, die aber natürlich auch zweitens, einen Nutzen aus der verschleißintensiven Fahrerei haben. Und das, lieber Leser, könnte für Dich dann auch interessant sein bei der Beschaffung von neuem Material...

Im Einzelnen:
Danke an (alphabetisch sortiert - stellt keine Gewichtung dar):
Alpina,
Canyon,
Carbonsports - Lightweight,
Connexchain - Wippermann,
Continental,
Magura,
Sixt - Airseat,


Dienstag, 26. April 2016

drei Jahre...

die Million,

sie ist Vergangenheit. Und sie ist noch immer Realität. Vor knapp 3 Jahren, am 01.Mai.2013 war es endlich soweit, ich hatte eine Million km mit dem Rad gefahren.

Dann habe ich das Rad aber nicht in die Ecke gestellt, sondern bin brav weitergestrampelt.
So kommt es eben, dass es immer mehr Kilometer auf meinem Konto werden.
Leider kann man sich dafür nichts kaufen.
Allerdings hat man immer die Gewissheit, dass gerade ich dann nicht derjenige bin, welcher seinen Lebensraum im Hinblick auf extrem kurzfristige (und folgerichtig auch kurzsichtige ) Nutzenoptimierung für immer, also für alle Zeiten, erstmals eingeschränkt, in der Folge auch endgültig zerstört.
Es zählt eben jeder einzelne "Fußabdruck".
Denn, viele Hunde sind des Hasen Tod.
Warum mir diese Gedanken kommen - heute 30 Jahren nach der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl haben wir ja immer noch nicht gelernt, dass man 

"nicht alles tun darf , was man tun könnte"

Der Gewinner ist, die Geschichte hat uns das schon oft gelehrt nicht immer derjenige, der als "Greifer" auftritt, denn um es vulgär zu sagen, wer viel "greift" , greift auch mal ins Klo....

Gemeinsam sollten wir uns jetzt auf das Frühjahr freuen und dann in der Folge auch mal wieder Rad fahren - wie wäre es denn wenn wir mal zur Arbeit radeln würden - so ganz ohne Stau ...und ohne schlechtes Gewissen, weil unser Kfz - ein Diesel? - auch dazu beitragen wird, dass irgendwann eben mal nicht mehr gefahren werden darf (und zwar dann auch dann wenn es einem gerade nicht "passt")
Einsicht ist eben auch Weitsicht...