Sonntag, 3. November 2013

der Äquator

ist im Mittel 40.078 km lang

würde man eine Schnur rings um den "Bauch" der Erde legen.
Das ist eine Strecke, für die es sich lohnt sich auch mal hin und wieder anzustrengen.
Da ich meine man sollte sich hin und wieder belohnen, kommt es, dass es mir auch dieses Jahr wieder gelungen ist mit all meinen Rädern diese Strecke innert eines Jahres aus eigener Kraft, strampelnder Weise sozusagen, zurückzulegen.
Und zwar von Neujahr bis zum Mittag, genauer, um 15 Uhr 37 am Samstag den 02.11.. Die "location", an der sich dieses für mich so gar nicht nichtige Ereignis zutrug, läßt sich als den Forstweg im Kaltental, ziemlich genau zwischen den beiden Seen festmachen.

Mit Statistiken kann man unendlich langweilen, zuweilen auch Dinge durch geschicktes lavrieren mit mathematischen Auswerte- und Gewichtungsberechnungen hervorheben, wie auch fast vergessen machen.
Man kann aber auch, so nachfolgend aufgeführt, ein bisschen Licht in die Radleraktivität der Krabbe im zurückliegenden Jahr bringen.
Voranstellend möchte ich kurz noch anmerken, dass ich, oftmals leider, meist jedoch zum Glück, alleine unterwegs bin, somit kein "Hinterradlutscher" bin.
Bisher waren es nicht mehr als 486 km, welche ich in Begleitung anderer Gleichgesinnter zurückgelegt habe und dabei auch ein wenig Windschatten geniessen konnte.

So, jetzt aber wollen wir doch mal in die Zahlenschlacht einsteigen:

MTB: 7.065 km mit ca. 101.023 Hm in 266 h 36 min - Schnitt ca. 26,5 km/h
Crossrad: 12.003 km mit ca. 141.143 Hm in 422 h 38 min - Schnitt 28,4 km/h
Snowbike: 827 km mit 18.825 Hm in 51 h 3 min - Schnitt 16,2 Km/h
Rennrad: 20.183 km mit 259.967 Hm in 617 h 13 min - Schnitt 32,7 km/h

zusammen sind das dann wie in der Überschrift bereits erwähnt 40.078 km mit ca. 520958 Hm in 1357 h 30 min - Schnitt 29,52 Km/h

Da komme ich doch selbst darüber ein wenig ins Staunen. Noch mehr jedoch, wenn ich das "Geschäftsjahr", also den Zeitraum des Kilometersammelns dieses Mal auf den Zeitraum vom 02.11.2012  ab 15 Uhr 37 bis zum 02.11.2013 um 15 uhr 37 lege.
...das wären dann immerhin 48.015 km in diesen 12 Monaten - "nicht schlecht Herr Specht", mit ein bisschen Eigenlob und jeder Menge Stolz verkündet...

Freitag, 18. Oktober 2013

soll man staunen...

oder fragen....

oder sich nur wundern - oder gar sich nur ärgern?

Diese Frage stellte sich mir gestern, als ich die Chance nochmals nutzte die Steige, also den Albaufstieg der B 465 zwischen Gutenberg im Lenninger Tal und der Schlatterhöhe auf der Albhochfläche mit dem Rad zu befahren..
Die Chance nochmals diesen Aufstieg im jetzigen Zustand, wunderschön sich durch den Wald führend, zu geniessen. 
Das wird nämlich für die nächsten knapp 30 Jahre nach der 6 wöchigen Vollsperrrung ab dem 21.10 nicht mehr so sein.
Kurz, der Wald wird beidseitig der Strasse - im Naturschutzgebiet - großflächig entfernt.
Und zwar komplett !!

Ich meine man muss kein Prophet sein, um diesem Albaufstieg das gleiche Schicksal vorherzusagen wie der Uracher Steige (B28), der Neuffener Steige etc.

Nun denn, sind die Bäume am steilen Albtrauf erst mal gerodet und donnern weiterhin tausende Fahrzeuge, auch der schwereren Natur über die Fahrbahn, dann wird sich die Fahrbahn auf "kurz oder mittel" bei einem der nächsten Starkniederschlagsereignisse der Schwerkraft folgend auf dem Weg ins Tal machen.

Das ist ja insofern wohl kein Problem fördert man durch diese Massnahme doch den Strassenbau , da man dann zwanglos mal wieder die Steige sperren kann und für 6- und 7- stellige Beträge die Fahrbahn mittels Betonstützbauten wieder stabilisieren kann.

Ist keine Hochholzvegetation mehr vorhanden, welches aktive Wurzelwerk soll denn dann a.) das Wasser binden bzw. b.) die schwere, mit Wasser getränkte Erde am "ins Tal gleiten" hindern.
Passiert das oberhalb der Fahrbahn hat man eben eine Hangrutschung und man kann mal wieder Gabionen einbauen, passiert das an der Talseite, welche ja noch steiler zumeist ist und damit auch bei Durchtränkung noch "gleitfähiger", dann macht sich eben mal kurz die Fahrbahn "vom Acker"

Kaum zu glauben, in den letzten ca. 10 Jahren wurden nahezu alle Albaufstiege dergestalt "umgestaltet". Die Folgen sind jedoch auch an nahezu allen Albaufstiegen die gleichen.

Das ist nicht in erster Linie ein Problem des Wetters, sondern der Handlungsweise der Strassenbau- und Forstämter geschuldet.

Warten wir's ab, wann die Gutenberger Steige dann auch an der Reihe ist....

Sonntag, 6. Oktober 2013

über den Wolken

kann die Freiheit grenzenlos sein...
die Black Betty auf dem Hoch Hädrich

muss aber nicht.
Kommt auch ganz darauf an wann und wo man sich an bestimmten Tagen aufhält.
Zum Beispiel am dritten Oktober.
Das schöne Wetter im Gebirg hat nahezu jeden dazu gebracht sich ins Gebirge zu begeben.
Und da der Mensch ein Herdentier zu sein scheint - befanden sich an wenigen Plätzen so viele Menschen gleichzeitig, dass man den zu besuchenden Platz dann oftmals gar nicht mehr ausmachen konnte.
Doch es ging auch anders.
Jenseits des Massenstromes, teils auf der Landesgrenze zu unserem Nachbarland Österreich, konnte der Tag ruhig und auch erholsam verbracht werden.
Die Herbstsonne konnte das Gemüt erwärmen und für klare Luft und damit gute Aussicht sorgen.
Blick zum Bodensee,welcher unter dem Wolkenmeer verborgen liegt - und in der anderen Richtung entzieht sich Hittisau im Bregenzerwald gerade so dem Zugriff des Nebels
  
Das ist umso bemerkenswerter, als dass dieser kleine Ausflug so ziemlich genau ein Jahr danach stattfand - ein Jahr nachdem ich nach meinem schweren Unfall erstmals wieder auf ein Fahrrad klettern konnte.
Ja, und dieses aus eigener Kraft angetriebene Zweirad bereitet mir nach wie vor viel Freude.
runter kommt man immer..., am besten auf dem Aufstiegs(radel)weg