Sonntag, 5. August 2012

das Finale

noch 12 Monate

so langsam kommen wir auf die Zielgerade - die Zielgerade zur Million Kilometer, welche ich absolvieren möchte.
Wenn ich an meine Bundeswehrzeit zurückdenke, können wir jetzt ganz analog "die Lage auspacken" und dabei die Tage abzählen und die Kilometer abstreichen...
Ende Juli waren es genau noch 27.670 km , welche anstanden - das ist, betrachtet man die vergangenen Jahre eine "machbare" Übung im letzten Jahr.

Warum letzes Jahr? ....erinnern wir uns - das Ziel wurde formuliert: bis zum Abschluss des fünfzigsten Lebensjahres eine Million Kilometer mit dem Rad zurücklegen, mithin also pro Lebensjahr 20.000 km ... 
Aber, es kann viel passieren, deshalb lasse ich nicht locker und bin viel unterwegs, keinen Kilometer auszulassen.
Das Ganze ist schlussendlich eine ganz persönliche "Dimension" aber auch eine Botschaft an ALLE darüber nachzudenken, ob man den  nun jeden "Zentimeter" aus welchen "niederträchtigen" Gründen auch immer mit einem Kraftfahrzeug fahren muss.
...einhergend mit einem gewaltigen, unnötigen Co2 Ausstoß.(zur Info: erreiche ich die Million habe ich so ca. 200 Tonnen Kg Co2 vermieden) der damit einhergehenden Notwendigkeit immer mehr Verekehrsfläche zu schaffen - also unsere herrliche Natur zuzubetonieren, der Unmöglichkeit für unsere Kinder sich aus eigener Kraft auf diesen Verkehtrsflächen zu bewegen, etc.
Eine nicht enden wollende Schlusskette an negativen Folgen für das Leben in diesem unserem Lande, welche beginnt mit dem immerzu,  allgegenwärtigen, gedankenlosen Einsatz eines motorbetriebenen Vehikels.

so bleibt, ich wiederhole mich hier gerne, der Satz als Zwischenfazit stehen:
be nice, ride a bike!

Freitag, 29. Juni 2012

RAAM 2012

Gratulation....

das liegt mir am Herzen. Ich habe mich gefreut, dass es dieses Jahr nicht nur Einen oder Keinen, sondern viele Deutsche Teilnehmer beim RaceAcrossAmerica gegeben hat.
Und - fast Alle konnten sich nach vielen entbehrungs- und kämferischen Tagen im Ziel feiern lassen.
Denn, das Wichtigste beim RAAM ist immer noch - auf der anderen Seite des Kontinents ankommen - wann auch immer.

Dass es der Christian Mayer geschafft hat - das freut mich besonders.
Im Vorfeld hatten wir Meinungen, Erfahrungen und mehr ausgetauscht und vielleicht konnte ich auch ein wenig mithelfen - wenn ich auch oft harsche Kritik bereit hielt.

Diese Kritik an der neuen Mentalität der Veranstaltung und vieler der Teilnehmer, die halte ich auch jetzt noch aufrecht.
Es ist nicht wegzudiskutieren, dass die Veranstaltung RAAM - ein wirklich hartes Rennen eigentlich in zwei Veranstaltungen "zerfallen" wird und es auch schon getan hat, wie man am Endergebnis dieses Jahres unschwer erkennen kann:
Es gibt eine sehr kleine "Spitze" und dann nichts und dann der "Touristikbereich".
Letzteres darf nicht falsch verstanden werden - denn wer schon mal im Sommer durch die Staaten geradelt ist, gleich ob in 10 Tagen, in 3 Wochen oder..., der weiß wie hart das ist.
Denn, wie hart etwas sich gebärdet ist immer auch eine Momentaufnahme der eigenen Fähigkeiten (die durch Logistik (leider) aber auch (zum Glück immer noch) durch die Vorbeitungsplackerei - zu Deutsch: Trainingsfleiß, massgeblich beeinflußt werden kann.
Seit einigen Jahren wurden im Ultra Bereich des Radsports die Qualifikationskreierien massiv gelockert - das hatte und hat zur Folge, dass die Teilnehmerfelder stark angestiegen sind. Was positiv auf die Wahrnehmung der Veranstaltung in der Öffentlichkeit wirkt - RAAM und andere Events sind nicht mehr so elitär - und damit lassen sich auch mehr Mittel, monetär und auch sonst generieren. Auf der anderen Seite muss man dann aber mit dem Satz: "das härteste, brutalste , oder sonst noch etwas Rennen" vorsichtiger umgehen.
Das (die Lockerung der Qualifikationskriterien) macht natürlich nur Sinn, wenn im Gegenzug auch die Kriterien für ein erfolgreiches finishen gelockert werden. Denn es ist wohl unsinnig - oder es macht den Teilnehmern auf die Dauer keinen Spaß - wenn sie sich zwar qualifizieren, sie aber im Gegenzug nie und nimmer eine Chance auf ein Finish haben.

zB: diese Jahr: Dutzende von Solo-Fahrern aber nur 4 (!!!) Fahrer , welche als klassische Finisher "durchgehen" - nämlich innerhalb eines 48 stündigen Zeitlimits auf die Siegerzeit.

Vielleicht nehmen viele der Fahrer im Wissen, dass das Ganze geht, sie aber, sollten sie nicht nur an der Logistik, sondern auch an den eigenen körperlichen Fähigkeiten feilen wollen, das klassische Finish erreichen können (denn ich denke, das kann fast jeder wenn er wirklich will und fleißig genug ist) die Sache nochmals in Angriff.
Zu dieser Entscheidung würde ich die Fahrer beglückwünschen.
Denn, es ist einfach genial hinter eine Sache den "finalen Knopf zu nähen".

Nun nochmals zur famos eingeteilten Fahrt vom Team "Bayreuther" - also Christians Team.
Das hätte und hat den Jörg mit Sicherheit sehr gefreut - Gönnen wir alle besonders Ihm , dem Jörg und seiner Familie diesen Erfolg "seines Schülers".

Dienstag, 26. Juni 2012

Updates

Aktualisierung zu bestehenden Schriftstücken

Erstmal dieAusrüstung - sie ändert sich zwangsweise (es geht etwas kaputt und wird durch abweichendes Material erstezt) oder freiwillig (sie wird einer vorgegebenen Situation besser angepasst).
Und natürlich auch die Dokumentation und Listung von Gedanken und Taten.

In den oben aufgeführten Punkten, aber natürlich auch unter Umständen bei noch weiteren Sachverhalten lohnt es sich bereits veröffentlichte Schriftstücke mit "Aktueller Ware" zu ergänzen, allein schon um Entwicklungen aufzuzeigen oder auch einfach nur - oder überhaupt - um den Gesamtüberblick zu behalten.
Um also Dinge nicht aus dem Zusammenhang zu reissen und sie damit der Gefahr auszusezten falsch interpretiert zu werden.

hier sind die updates vom 25.06.2012 verfügbar
3.) die Erfolgsbilanz
Für Alle, welche noch nicht heimisch auf dieser Seite sind, darf angemerkt werden, dass es gegen Ende jeden abgelaufenen Monats stets eine Aktualisierung der Mileage gibt. Zu finden unter
4.) kingcrabs Mobilität in Zahlen
Dies zu verfolgen ist umso spannender dass es jetzt "übersichtlich" geworden ist bis zum Erreichen der Million Kilometer , welche auf dem Rad absolviert wurden.