Montag, 1. Oktober 2012

hoffentlich...


Ein Unglück kommt selten allein

Manchmal scheint es, als habe sich alles auf der Welt gegen einen verschworen. So geschehen in den letzten Monaten August und September, jedoch auch aufgrund der „Tiefe“ der Ereignisse wohl auch noch fortfolgend, was den „Zeitstrahl“ anbelangt.
Doch ganz langsam der Reihe nach.
Zweite Augustwoche: es schien sich eine kleine „Unpässlichkeit“ meines allgemeinen Gesundheitszustandes zu ergeben. Nun, das ist nicht ganz ungewöhnlich. Immer mal wieder gibt es Tage, an denen man mal mit ein wenig Übelkeit etc. zu kämpfen hat. Jedoch dieses Mal war es deutlich „gründlicher“. 
Nein, Es – also die temporäre Unpässlichkeit – verschwand nicht, sondern weitete sich massiv aus und zwang mich mit hohem Fieber und Dauerübelkeit mit Erbrechen ins Bett. Und das gleich für volle 10 Tage.  
Diagnose: Hantavirus! 
Zum Glück ging es ohne Krankenhaus über die Bühne – wenn auch sehr knapp. 
Gerade war ich gegen Ende August wieder dabei mich aufzurappeln als das Schicksal zum nächsten Schlag ausholte – und auch voll traf! 
Ein wunderschöner Dienstag, dieser Demoday der Eurobike Fahrradmesse in Ratzenried im Allgäu. Angenehme Temperaturen, leichter Wind, Sonnenschein satt, mit kleinen malerischen Wölkchen am blauem Himmel, also ziemlich weiß-blaue Herrlichkeit, wenngleich wir uns im württembergischen Allgäu befanden. Jedoch in Oberstaufen, auf der Heimfahrt kam alles ganz anders. Bei einem Unfall kam ich zu Fall – „voll auf die Hüfte“ könnte man sagen wollen. 
Diagnose: ein Multitrauma in der Becken- Hüftgelenkregion. 
Heißt, erst Arzt, dann Klinik vor Ort, schließlich Verlegung und OP in Spezialklinik. 
Die Schwere der Verletzung bedingt lange Ruhezeiten was mich von meiner geliebten Natur und von meinem geliebten Rad nachhaltig fernhielt und auch noch einige Zeit weiterhin fernhalten wird! 
Jetzt heißt es für mich in einem längeren Rehabilitationsprozess wieder die hoffentlich volle Beweglichkeit der betroffenen Körperregion wiederherzustellen und in der Folge auch dann wieder eine vernünftige Belastbarkeit zu erreichen. 

Klar doch, dass ich mein großes, so nahe liegendes Ziel der Million Radkilometer bis zum Ablauf des halben Lebens-Jahrhunderts nicht so einfach aufgeben will – und auch werde! 
Ich werde jedoch sehen müssen, ob ich die „Anhäufung“ von „Restkilometern“, welche bedingt durch den Ausfall von mehr als 2 Monaten "Immobilität" entstanden ist, im kommenden Winter / Frühjahr abarbeiten kann. 
Ein Folgeziel – das erste Ziel ist erst mal die weitgehende Mobilität - für das es sich zu kämpfen jedoch bestimmt uneingeschränkt lohnt. 

In letzter Zeit haben sicher einige Freunde, Bekannte, wie auch „Follower“, wie das so schön auf  Neudeutsch heißt,  auf News hier auf der Website, wie auch auf  Antwort auf Ihre AB-Nachrichten und E-Mails gewartet. 
Die Einstellung dieser Kommunikationshilfsmittel (sehr zeitige automatische Löschung von Nachrichten im „Normalmodus“) hat mir leider die Gelegenheit genommen aufgrund meines zeitweiligen Aufenthaltsortes in der Klinik alle eingegangenen Nachrichten, Anfragen etc. zu beantworten. (da die Nachrichten schlicht für immer gelöscht sind...) Die „Betroffenen“ bitte ich um Entschuldigung und bitte sie gleichwohl darum, nachdem sie diesen Post hier gelesen haben, mir nochmals ihr Anliegen vorzubringen. Danke! ...und jetzt hoffe ich auf baldige und möglichst nachhaltige und vollständige Genesung meinerselbst (also mal wieder ganz egoistisch...)

Kommentare:

  1. Hallo Rainer,
    jetzt weiss ich warum ich länger nichts mehr von dir gehört hab.
    ich hoffe die Genesung klappt wie du es dir vorstellst. Nichts übereilen-mach langsam.
    Alles Gute
    Holger

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  2. Hallo Rainer,

    auch ich wünsche Dir eine gute genesung.
    Man wird sich sicherlich mal wieder sehen.
    Gruß Matthias

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