Sonntag, 2. September 2018

der Jarhundertsommer

Rad; Trockenheit, etc.

in unseren Breiten der zweitwärmste und einer der trockensten Sommer überhaupt - im Osten von Deutschland schlägt der diesjährige Sommer (leider) gar alle Rekorde.
Denn mehr, diesmal Wärme und Sonne, ist nicht immer auch automatisch besser. Ein Blick auf das was das Wetter mit Ernte, Natur und auch Wald angerichtet hat sagt viel.
Ob wir das ändern können ?
Das wird wohl niemand so genau sagen können, sicher ist jedoch auch wenn bestimmte Tendenzen als "Hintergrundrauschen" bereits vorhanden sind so sind doch die hemmungslosen Wachstumsgedanken in Sachen Konsum, Mobilität und auch Kommunikation die Hauptgründe für diese (noch) schleichende Veränderung.
Natürlich wollen wir alle etwas dagegen tun (bis auf Trump und auch viele der "neuen Alternativen" vielleicht), aber das hieße ja auch mal statt einen Schritt nach vorne zu machen mal einen Schritt zurück anzupeilen.
Das wird sich spätestens dann als nützlich erweisen wenn wir bereits ganz nahe an "der Klippe scharfer Kante" stehen, welche den Abgrund markiert, was wir aber nicht ganz sicher wissen, auch weil wir blind auf diese Klippe zu marschieren, und nicht wissen wo sie denn genau wirklich ist.
Hier könnte, nein hier hilft ein wenig Respekt und Rücksichtnahme unserem Lebensspender, der Erde, gegenüber.

Erster Schritt: bessere Mobilität!
Und hier gibt es zum Glück immer noch eine Alternative zu Flugzeug, Auto etc. Das Fahrrad!
Wir begegnen uns als verantwortungsvolle Mitmenschen dabei doch hoffentlich öfter mal mit diesem genialen Verkehrsmittel,
...würde mich und unsere Mutter Erde bestimmt freuen,

Eure Krabbe, Rainer

Sonntag, 18. September 2016

Neuigkeiten

die Zeit verrinnt.

Manches was vor einigen Jahren, Monaten, Wochen, gar oft Tagen noch a jour war, muss jetzt, am heutigen Tage nicht mehr von Interresse sein.
In einer Zeit der totalen, allumfassenden Kommunikation mittels Internet Technik auf Computern und Smartphones überholt sich die Zeit oftmals selbst. Quasi rechts.
So nimmt es auch nicht Wunder, dass viele Internetnutzer sich anderen Möglichkeiten des Kommunizierens verschrieben haben - statt bloggen, statt Web-sites sind jetzt oftmals Twitter und Facebook oder Instagramm oder was es da alles denn heute so gibt aktuell.
Deshalb habe ich auch einige, einstmals sehr interessante und in Ihren Blogs auch sehr aktive "Teilnehmer" in meinem Themenfeld: "Blogliste" aussortiert.
Leider waren darüber hinaus auch Gründe der Rechtschaffenheit einiger der Blogeigner verantwortlich - da ich es bekanntlich nicht toleriere, wenn der Selbstdarstellung Ehrlichkeit, Regelkonformität und Toleranz anders Denkender zum Opfer fällt. 
Im quasi gleichen Atemzug habe ich einige neue spannende Links dort eingeführt und präsentiere dort Menschen, welche sich Radreisen in teils sehr sportlichem Zuschnitt auf's Banner geschrieben haben.
Es wären jetzt neu da:
Nicholas Carman,
Lael Wilcox,
Josh Ibett.
 
Ich wünsche viel Spaß damit!

Messenachlese

Eurobike 2016

zum Ende des meteorologischen Sommers ist es jedes Jahr soweit, die Radindustrie gibt sich in Friedrichshafen am Bodensee ein Stelldichein.
Dieses Jahr für mich und viele anderen auch im besonderen Fokus: Die Scheibenbremse fürs Rennrad.

Was wurde nicht schon diskutiert, sachlich, weniger sachlich, gänzlich unsachlich...

Egal, es wurde beim Rundgang schnell klar: die Disc wird kommen!

Und ich versteige mich zu der Aussage: zurecht!

Heutzutage sind wir ja alle derart auf Sicherheit und Absicherung heraus, dass es schon archaisch anmutet sich mit einem Gefährt in den "Verkehr zu stürzen", welches nicht im Enferntesten (bei Nässe vor allem) mit den Bremsleistungen aller übrigen Verkehrsteilnehmer mithalten kann.
Oder anders ausgedrückt:
während in einem Peloton im Renneinsatz alle die fast gleich guten oder schlechten Bremsen haben und bei Nässeabfahrten das dann wieder halbwegs kalkulierbar für jeden einzelnen wird, so ist es doch in der täglichen Praxis "da draußen" bestimmt nicht so:
das Auto, der Bus etc. vor mir auf einer Bergabfahrt bremst bestimmt nur deshalb, weil es gerade regnet nicht weniger stark und riskiert für sich selber gar einen Auffarunfall auf ein Hindernis nur weil gerade ein Radler hinter ihm fährt....für den Radler mit Felgenbremse bei Regen dahinter heißt das aber wohl mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit - er rumpelt, da er nicht mehr bremsen kann da rein....!!

Damit sollte eigentlich Alles gesagt sein....

Wir wollen jedoch ein stichhaltiges Argument der "Gegenfraktion" nicht außer Acht lassen: "muss den beim Fahrrad jeder Technikgimmik" Einzug halten?"
Eher nein!?

Dieser Meinung schließe ich mich durchaus an, frage mich aber warum gerade die heftigsten Kritiker die neuesten Schaltkreationen (meist elektronisch - auf jeden Fall 11-fach), die neuesten Aerogimmiks, die engsten , windschnittigsten Kleider, etc. brauchen ?
Wo hört man mit Technikentwicklung denn auf? Wo setzt man den so genannten "Nullpunkt" ?

Bei 6 fach Schaltungen,
bei 10 fach,
bei Elektro,
bei Carbonrahmen,
bei Aerofelgen,
bei Tubelessreifen????
Müßig über die Gewichtung zu diskutieren - Hier können die Singlespeeder Anschauungbeispiel sein - die verzichten auch auf eine Schaltung....
oder die Fixiefraktion, ganz wie weiland während der ersten TdF Austragungen, bei denen sogar Berge wie der Grand Ballon im Elsass mit fixed Gear überwunden werden mussten???

Wie schon bemerkt wo hört der technische Fortschritt auf wo fängt er an?

Sachlich spricht bestimmt nicht viel gegen eine guten Disc.Anlage. Ob vor allem der Marktführer aus Japan da allerdings die Weisheit gepachtet hat würde ich mal vorsichtig ausgedrückt bezweifeln.
Ein Seitenblick zu den MTB s läst einen sehr schnell nicht mehr im Unklaren darüber was eine Disc auch im Rennrad, Crossrad, Gravelbike eigentlich können könnte, müsste oder gar sollte!

Und dann noch etwas zu den überall präsentierten Bekleidungserien:
Fährt von denen, die Oberbekleidung in schwarzer Farbe präsentieren und produzieren (besonders kritisch Westen, Regenjacken, Winterkleidung) eigentlich jemand diese Teile bei der für den Einsatz vorgesehenen Witterung im Verkehr mal spazieren?
Wohl eher nicht!

Es ist schon schlimm genug, dass viele Autofahrer einen nicht sehen wollen - man muss das mit Sicherheit nicht auch noch steigern ,eben dieses GefahrenPotential nicht sichbar zu sein, in dem man einfach nicht mehr gesehen wird - ein bisschen Auffälligkeit ist sooo schlecht nicht!

Gute Fahrt, Eure Krabbe.